Sichere Bedienbühnen für große Werkzeugmaschinen
PORTALBEDIENBÜHNEN
Bei der Bearbeitung großer Werkstücke werden spanabhebende Verfahren mit einer Spanstärke von bis zu 40 mm durchgeführt. Diese Späne dürfen den Bediener nicht verletzen. Außerdem sind Werkstücklängen von 40 m möglich. Die langen Wege, der Spanregen und die Forderung für ein bestet Ergebnis in Genauigkeit und Qualität, machen einen sicheren Bedienstand unverzichtbar.
Typ DP

Dieser Bühnentyp ist an das Maschinenportal über zwei Podeste gekoppelt und fährt beim Bearbeitungsgang komplett mit, über die gesamte Länge des Maschinenbettes.
Hier eine Werkstückbreite von > 8.000 mm und eine Werkstückhöhe von 6.000 mm. Die Kabine wird durch ein für den Personentransport zugelassenes Teleskop-Hubwerk gehoben und über die gesammte Portalbreite verfahren.
SCHUBKABINEN-BEDIENBÜHNEN
Große Drehmaschinen haben heute in der Regel 6.000 mm - 7.000 mm Planscheibendurchmesser, die auch bis zu 13.000 mm gehen können. Für diesen Maschinentyp ist die SK konzipiert. Mit feststehender Säule steht die Bedienbühne direkt vor dem Ram auf Fixatoren im Maschinenfundament. Der Einstieg erfolgt auf der Schmalseite des Laufganges. Trotz der Schutzklasse und der sicheren Scheiben ist eine gute Rundumsicht. Auch die Bodenscheibe trägt dazu bei.
Typ SK

Für höhere Anforderungen kann der Bediener, aus jeder Stellung, die Kabinenhaube öffnen und den Kanzelbalkon ausfahren. Aus diesem sicheren Stand sind schnell Werkzeuge gewechselt, die bis zu 30 kg wiegen können. Ein Magazin kann an der Kabinenrückwand des Ganges installiert sein.

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